Herpes Genitalis ist eine häufig vorkommende, sehr ansteckende Krankheit, die vom Herpes Simplex Virus ausgelöst wird. Sie wird von einer Person auf die andere durch sexuelle Aktivitäten übertragen. Bei grundsätzlich gesunden Personen ist es im Normalfall nicht notwendig, einen Arzt aufzusuchen.
Herpes Genitalis verursacht Gruppen von kleinen Bläschen und Geschwüren auf den Genitalien sowie den umliegenden Regionen – dies sowohl bei Männern, als auch bei Frauen. Herpes Genitalis kann nicht geheilt werden; es gibt jedoch Herpes Genitalis Medikamente, die die Ausbreitung und Symptome minimieren können.
Die meisten Herpes Genitalis Erkrankungen werden durch den Herpes-Simplex Virus 2 (HBV-2) übertragen. HSV-1 verursacht üblicherweise Lippenherpes, kann in selteneren Fällen allerdings ebenfalls Herpes Genitalis (durch Oralverkehr) auslösen.
INFO: Selbst die gründlichste Herpes Genitalis Behandlung kann die Krankheit nicht heilen. Der Virus befindet sich (inaktiv) ein Leben lang im Körper der infizierten Person. Die meisten Herpes Genitalis-Patienten (über 80%) werden immer wiederkehrende Ausbrüche haben – manche 6-12 Mal im Jahr.
Herpes Genitalis ist äußerst ansteckend! Daher sollte währenddessen jeglicher sexueller Kontakt vermieden werden. Selbst die Benutzung eines Kondoms verhindert nur in seltenen Fällen die Ausbreitung des Virus – insbesondere dann, wenn die Herpes-Bläschen in den umliegenden Genitalregionen auftreten.
Selbst wenn die Haut wieder normal aussieht (und selbst wenn der Virus medizinisch behandelt wurde), kann er noch auf andere übergehen – daher wird geschützter Sex IMMER empfohlen.
Erhöhtes Risiko bei Neugeborenen
Schwangere Frauen sollten sexuellen Kontakt mit an Herpes Genitalis erkrankten Personen generell vermeiden. Eine schwangere Frau, die Herpes Genitalis zum Zeitpunkt der Geburt hat, kann möglicherweise den Virus auf das Baby übertragen, wenn es dem Geburtskanal entweicht und die betroffenen Stellen berührt.
Sollte dies der Fall sein, kann es in schlimmen Fällen dazu kommen, dass das Kind geistig zurückbleibt oder sonstige schwere Schäden davon trägt. Solche Frauen sollten daher vor der Geburt mit dem Arzt über entsprechende vorbeugende Maßnahmen sprechen und ggf. einen Kaiserschnitt in Erwägung ziehen.
» Weitere Informationen: Herpes Genitalis Behandlung
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